Warum die BWL Antworten auf die falschen Fragen gibt.
Keine Panik: Euro, Teuro, Neuro
Danke Liebe Regierungen von Europa, dass ihr mit dem Rettungspaket dem Euro schneller ein Ende setzt. Warum dass so ist erkläre ich später, erst mal
Keine Panik!
Selbst wenn der Euro nichts mehr wert ist, ändert sich eigentlich nix. Die Maschinen gehen nicht kaputt, die Pflanzen und Tiere sterben nicht davon, Rohstoffe lösen sich nicht auf und die Menschen vergessen nicht von heute auf morgen ihr Wissen. Die Produktivität und der Wohlstand sind nur psychologisch an die Währungen gebunden.
Euro
Der Euro hat Altersschwäche, denn im Herzen des jungen Euros sitzen die alten europäischen Währungen, die zumeist seit dem zweiten Weltkrieg bestehen. Zinsbasierte Währungen werden mit zunehmenden Alter instabiler. Die Produktivitätszuwächse können mit dem steigenden Druck, durch Zinseszinsen, nicht mehr mithalten. Die Währung fliegt uns um die Ohren. Eigentlich ist meist nach 60 Jahren der Druck zu hoch, aber durch die Digitalisierung und Automatisierung in den letzten zwei Jahrzehnten, sowie die zunehmende Arbeitszeit (Wir arbeiten mehr als früher, obwohl wir in den letzten 20 Jahren die Produktivität mindestens um 2000% gesteigert haben, häää?) konnte das Ende noch etwas heraus gezögert werden.
Ja, den Dollar gibt es schon viel länger, aber die Amerikaner führen viele Kriege und vernichten dabei nicht nur Städte und Menschen, sonder auch die Währung. Die Länder werden ausgesaugt und der Dollar schafft eine weitere Runde.
Teuro
Um Zinsen bezahlen zu können, müssen immer neue Kredite aufgenommen werden. Wo soll das Geld auch sonst herkommen? Um das Finanzsystem zu entspannen, hätten die Banken und Sparer die Verluste durch die Finanzkrise hinnehmen müssen. Das war aber nicht mehr möglich, weil auch die Banken mit Krediten gekauft hatten. Und wie Rettet man die Banken? Durch neue Staatsschulden. Jetzt sind mehr Schulden und mehr Geld im System. Das Angebot an Geld wächst schneller, als das Angebot an Waren. Wir zahlen mehr Steuern um die Schulden zu begleichen, alles wird teurer, Inflation. Immer mehr Zinsen, immer mehr Steuern, immer mehr Inflation, immer mehr, immer schneller, immer schneller, Peng!
Neuro
Der Wert von Geld ist Kopfsache. Er ist durch Erfahrungen geprägt, nicht durch Verständnis der Zusammenhänge. Man nutzt Geld, weil es funktioniert, hinterfragt aber nicht wieso es funktioniert. Aber was kommt als nächstes? Die Menschen werden immer Wege finden um Handel zu treiben und die Computertechnologie ermöglicht heute verschiedene Modelle um diese Transaktion zu gestalten. Statt einer großen, einheitlichen Währung, wären auch viele kleine Regionalwährungen die miteinander verknüpft sind denkbar. Wieso nicht verschiedene Währungssyteme kombinieren. Es ist doch Absurd, dass Schulen mit dem selben Zinsdruck umgehen müssen wie Heuschrecken. Warum bestrafen wir nicht das horten von Geld, statt die Herausgabe zu belohnen (Schwundwährungen). Warum hat der Kapitalismus Angst davor, einen Markt für Währungen zu schaffen.
Wir sollten den Kapitalismus mal auf den Kapitalismus anwenden. Wir brauchen einen Markt für Währungen, bei dem jeder seine eigene Währung anbieten und decken kann. Open Source Money!
Wer sich mit dem Thema weiter auseinadersetzen will, dem empfehle ich:
Googelt Schwundwährungen, Margrit Kennedy, Helmut Creutz
Lest Bücher oder und schaut diese Doku:
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von alex am 21. Mai 2010 um 12:32 veröffentlicht und unter Geld abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |
