Warum die BWL Antworten auf die falschen Fragen gibt.
Beiträge getaggt mit Werbung
Click all Ads Day
10. Aug
Grad gibts zuviel zu tun um das Buch zunschreiben, aber dafür ist uns ein kleiner Hack einfallen, mit dem man asozialen Unternehmen die Webwerbung unmöglich machen kann: Den Click all Ads Day. Ich habe ihn erst mal auf den ersten Oktober ausgewählt, da Unternehmen meist Quartalsweise , kann man schön das Werbebudget für das wichtigste Quartal schreddern. Es geht aber nicht nur um den einen Twg, sondern um tausende Euro, die man unliebsamen Unternehmen entziehen kann. Außerdem wird die Werbung nicht mehr angezeigt, sobald das Budget erst mal aufgebraucht ist. Alles mit nur einem Klick, auch während der Arbeit. Unternehmen schädigen ohne Steine werfen, das Interrnet ist schon toll.
So funktionierts:
klickt auf jede Werbung und jedes Banner, das ihr findet und schließt die Seite sofort wieder.
Ziel ist es mit der Aktion darauf aufmerksam zu machen, das jeder Klick auf ein Banner 0,05-20€ kostet. Wenn ihr also eine Firma nicht leiden könnt oder euch Werbung stört, dann klickt auf die Banner und vernichtet so sinnlos die Budgets der Verursacher.
Nein dies ist keine Kampagne von Facebook oder Google, langfristig werden die Firmen, die zuviele Feinde haben, die Onlinewerbung einstellen, weil die Kosten pro Kunden explodieren werden.
Viel Spaß
Müll Marketing
21. Mrz
Wer mal ein wenig über die Menge der gedruckten Exemplare von Das Örtliche und Gelbe Seiten nachdenkt, dem wird schnell schwindelig. Ich habe mal ein wenig gerechnet:
Die Bücher sind 5cm dick und wiegen ca. 2 Kilo.
Es gibt ca. 40 Millionen Haushalte
Würde man die Bücher auf einen Stapel legen, wäre er 2.000.000 m hoch. Das ist 200 mal höher als Flugzeuge fliegen.
Aus einem Baum kann man angeblich 73 Kilo Papier herstellen. Es mussten also ungefähr eine Millionen Bäume gefällt werden. Hintereinander gepflanzt reicht das von er Nordsee zu den Alpen und zurück.
Das ist natürlich nur ein Teil der Kosten. Für Farben, Transport und Maschinen werden Erdöl und viele andere Rohstoffe gebraucht. Und es muss auch viele viele Menschen geben, die die Anzeigen verkaufen.
Es wird ein unglaublicher Aufwand getrieben um Müll herzustellen.
Aber warum?
Warum wird nicht versucht die Bücher nur noch an Menschen auszuliefern, die sie haben wollen?
Werfen wir einen Blick aufs Geschäftsmodell:
Beide Bücher finanzieren sich aus dem Verkauf von Anzeigen. Beim Verkaufsgespräch wird wahrscheinlich die Reichweite des Buchs erwähnt. “Ein Buch in fast jedem Haushalt” und viele Händler glauben an das Versprechen. Auf der anderen Seite, haben sie das vielleicht schon immer gemacht.
Würde der Verlag jetzt sein Konzept auf Opt-In (Aktive Bestellung) umstellen, würde sich die Auflage auf 1/10 reduzieren. Der Verlag müsste dann die Preise neu verhandeln und wäre ohne die Skaleneffekte (große Auflage = kleiner Stückpreis) kaum noch profitabel.
Und jetzt?
Sollte man was dagegen machen?
Was ist mit dem anderen Müll, der in den Briefkasten geliefert wird?
Wieviel Marketing-Müll wird weltweit am Tag produziert?
